Mein kleines, persönliches Abenteuer bei Nadia Meli

31. Oktober 2015

Als ich 2014 von Nadia Meli´s neuem Workshop „The Vision Workshop“ gelesen habe, war ich sofort Feuer und Flamme und wusste ganz genau, dass ich irgendwann einmal ein Teil dessen sein wollte. Jedoch fehlte mir bislang der Mut teilzunehmen.

Wieso ich Mut brauchte für den Workshop?

Nadia hat sich ein komplett anderes Konzept erarbeitet und dieser Workshop ist anders als alle andere, die man bereits kennt. Der Workshop geht unter die Haut. Bislang fühlte ich mich fotografisch nicht bereit dazu. Aber Anfang des Jahres wünschte ich mir Veränderung und da kam die Ausschreibung genau zum richtigen Zeitpunkt. Ich überlegte nicht lange und meldete mich an.

Das ganze Jahr also habe ich mich auf den spannenden Oktober gefreut…meine kleine, persönliche Abenteuerreise in mein Inneres.

So war es diese Woche also soweit und ich trat meine Reise nach Bartholomä an…ja…das liegt in Deutschland! 😀
Wir durften im wunderschönen Kitzlein unsere gemeinsame Zeit verbringen. Das Haus ist soooooo wunderschön! Schaut euch mal die Homepage an! Es ist ein Traum! Schnappt euch eure Familie oder Freunde und verbringt ruhige und gemütliche Tage in diesem traumhaft schönen Haus! Wir fühlten uns in Null Komma nix wie zu Hause!

Nadia und Eddi, ihr Mann, als auch Kathrin, Nadia´s kleine Fee, haben uns sehr herzlich und mit Freude empfangen. Man bekam sofort das Gefühl so schnell nicht wieder gehen zu wollen.

Wir bezogen kurz unsere Zimmer…liefen mit „oooooh´s“ und „aaaaaaaawwwww´s“ durch das Haus…und wurden schließlich zum Welcome Dinner von Eddi ganz wundervoll mit Maultaschen bekocht! Und hier nochmal einen ganz großen Dank an unseren Chefkoch Eddi, der uns drei Mahlzeiten am Tag kredenzte! Ich habe einige Dinge probiert und auch gerne gegessen, die ich vorher gar nicht kannte!

Auch diese gemeinsamen Mahlzeiten führte mit dazu, dass wir zu einer kleinen Familie zusammen wuchsen.

Nach dem Abendessen saßen wir alle auf der Couch, kuschelten uns in Decken ein und sprachen über Gott und die Welt bis es dann um Mitternacht ins Bett ging. Wir lernten uns also bereits an diesem schönen Abend kennen, um am nächsten Tag intensiv über uns selbst zu sprechen.

Wir freuten uns natürlich am nächsten Tag aufzustehen, gemeinsam zu frühstücken und dann den ersten Workshoptag zu beginnen. Nadia verlangte von uns nichts, was sie auch nicht selbst tun würde und so ging sie immer mit gutem Beispiel voran und präsentierte, die uns gestellten Aufgaben, erst einmal selbst.

Wir saßen in kleiner, gemütlichen Runde zusammen und stellten uns erst einmal alle genau vor. Diese Vorstellungsrunde war wohl die längste, die Nadia bisher bei ihren Workshops hatte. Wir wurden kurz durch das Mittagessen unterbrochen und machten danach weiter.

Danach ging es auf eine Reise in unser Inneres. Wir bekamen nochmals Fragen gestellt, die wir ehrlich für uns beantworten mussten. Der ganze Workshop macht auch nur Sinn, wenn man mit Ehrlichkeit zu sich selbst als auch mit der Offenheit den anderen gegenüber herangeht.

Jeder einzelne von uns durfte seine Geschichte erzählen und der Rest hörte interessiert, gespannt und verständnisvoll zu. Nachts um halb drei waren wir dann auch mal damit fertig. Alle waren sehr müde, aber jede einzelne Geschichte war jedem einzelnen sehr wichtig und jeder von uns hat gerne durchgehalten und am Ende selbst sehr davon profitiert.

Am nächsten Tag haben wir in Einzelgesprächen mit Nadia nochmal alles Revue passieren lassen und heraus gearbeitet was das nun für unsere Fotografie und unsere Art zu fotografieren bedeutet.

Mir wurde am Abend vorher als auch in unserer kleinen OneToOne Session einiges bewusst und viel klarer, so dass ich mich wirklich sehr auf das kommende Shooting freute.

Nachdem ich mir meine Location für das Shooting ausgesucht hatte und das Shooting immer näher rückte, bin ich vor Aufregung und Angst fast gestorben! 😀 Ich wusste was ich machen wollte und wie es aussehen sollte…Ergebnisorientiert shooten, so wie Nadia es uns lehrte…aber genau deswegen war ich so aufgeregt!

Und wie immer…war es halb so schlimm..im Gegenteil! Ich habe die „Fehler“ gemacht, die ich immer mache. Einmal versuchte ich wieder eine Pose zu machen statt an mein Ergebnis zu denken…also raus aus der Pose und rein ins neue Denken. Natürlich muss ich daran noch stark arbeiten, aber ich bin mit meinen Ergebnissen sehr zufrieden, happy, glücklich und kann nur sagen, dass sie genau so ausschauen wie ich es mir gewünscht hatte! Juhuuuuuu! 😀

Was bedeutet das nun? Bisher war ich auch immer zufrieden mit meinen Bildern…man ist ja immer sehr kritisch mit sich selbst, ich jedenfalls, aber dennoch fand ich sie nicht schlecht und hatte auch in jedem Shooting meine Lieblingsbilder.

Dennoch habe ich immer daran gedacht was ich als nächstes machen kann mit meinen Kunden. Und dachte immer „Oh…sie stehen schon so lange in dieser Pose…ich muss mal was anderes machen“. Ich dachte immer das erwarten meine Kunden von mir. Genauso lösten sie sich relativ schnell aus ihren Posen, so dass ich mit ihnen einfach weiter gezogen bin.

Dabei schaffte ich es nicht immer richtige Gefühle in die Bilder zu transportieren…wie auch!

Nun weiss ich aber für mich, was meine Bilder ausdrücken sollen. Ich möchte echte Gefühle zeigen. Jedes Paar vor meiner Kamera soll dieses Gefühl spüren und nicht spielen. Jeder soll ehrlich zu sich selbst sein und nur die Kleidung tragen, die zu sich selbst passt oder sich so stylen wie man wirklich ist und nicht was man mal irgendwo auf einem Bild gesehen hat. Nur so ist es echt. Auch meine Brautpaare sollen Hochzeiten feiern so wie sie es sich vorstellen und nicht so wie andere es von ihnen erwarten oder weil sie es auf anderen Hochzeiten so gesehen haben und nun glauben, dass man das alles immer so macht. Jeder von uns sollte sich öfters in Frage stellen und seinen eigenen Weg gehen!

Außerdem möchte ich, dass meine Kunden die Momente genießen. Sie sollen sich und ihre Zweisamkeit genießen und einfach ineinander versinken.

Auch das Wort „Schutz“ ist ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Dadurch, dass ich dieses Wort sehr stark in meinen Vorstellungen beim Shoot verankert hatte, stehen sie so eng umschlungen beieinander, haben die Hände bei ihrem Partner und geben sich gegenseitig Halt.

Im Nachhinein passte auch die Locationwahl wieder zu meinem Wesen. Denn gemeinsam haben wir heraus gefunden, dass ich die kleinen Dinge im Leben so liebe und es mich immer hin zu Gemütlichkeit und auch nach Hause zieht. Und somit habe ich mir ganz unbewusst das kleine schnuckelige Häuschen ausgewählt.

Es ist eine ganz neue Erfahrung gewesen auf diese Weise zu shooten und es war einfach toll! Was man selbst und die Erkenntnis über sich selbst alles bewirken kann. Das mag sich für andere vielleicht „blöd“ anhören, aber ich hatte nichts zu verlieren bei dem Workshop. Im Gegenteil, ich wollte diesen Weg versuchen zu gehen. Zu erfahren, ob es wirklich „so einfach“ sein kann. Ich habe einiges über mich gelernt und erkannt und es ist bestimmt nicht ab jetzt alles ganz einfach, jedoch weiss ich was ich tun möchte und das werde ich versuchen in Zukunft immer wieder umzusetzen, um euch ganz bald ein verändertes, gefühlvolleres Portfolio präsentieren zu dürfen.

Nadia hat diesen Workshop so perfekt gestaltet…es hätte sogar noch ein Tag mehr sein dürfen, weil wir so gerne bei ihr gewesen sind! <3

Jeder von uns durfte ganz allein mit dem Paar shooten. Es gab also kein Rudelshooten und so bestand auch nicht die Gefahr andere zu kopieren. Wenn man die anderen Teilnehmer beim Shooting sieht, passiert es ganz schnell, dass man das toll findet, was die anderen machen und man selbst möchte es auch fotografieren. Das war ja nun nicht Sinn der Sache und somit war diese Art perfekt für uns.

Schön fand ich auch, dass Nadia nach uns geshootet hat. So konnten wir uns nicht durch ihre Art beeinflussen lassen, konnten dennoch einmal sehen wie sie arbeitet und für uns Tipps heraus filtern.

Nachdem wir alle durch waren mit unseren Shootings verwandelte sich das Haus in einen Fotografenhimmel…alle packten ihre Laptops aus…alle bearbeiteten ihre Bilder…alle waren aufgeregt…und alle saßen verstreut und gemütlich in irgendwelchen Ecken. Gibt es davon eigentlich Bilder? Das weiss ich gar nicht! Aber es war bestimmt ein lustiger Anblick…alle im Fotowahn! 😀

Der Rest des Abends bestand dann darin, dass jeder seine Bilder präsentierte. Wir alle haben so unglaublich viel gelernt und umsetzen können! Jeder von uns konnte mit einem großen Lächeln im Gesicht einschlafen!

Es sind ganz wundervolle Tage gewesen, in denen wir so nah zusammen wuchsen! Diese Zeit hat sich sehr tief in unser Herz geschlichen und der Abschied am nächsten Morgen nach dem letzten gemeinsam Frühstück war wirklich traurig! Keiner wollte fahren…wir wollten diese Momente einfach in die Unendlichkeit einschließen und niemals enden lassen! Es war so schön! <3

Und ich freue mich totaaaaaal den ganzen Haufen bald wieder zu sehen! Alle! Alle Teilnehmer, Nadia, Eddi und die liebe Kathrin! <3

Ich danke dir Nadia für dieses Erlebnis und mein kleines, persönliches Abenteuer! <3

Wer Nadia verfolgt bekommt immer das Gefühl sie zu kennen. So ist es auch. Sie ist genauso wie man es sich vorstellt und ich muss sagen, dass sie noch viel echter ist! Sie hat ein so großes und sehr warmherziges Herz! Wir alle haben gemütliche Tage miteinander verbracht, haben gesungen, rumgealbert und lagen am letzten Abend alle im Schlafanzug auf der Couch und haben Frozen geschaut…ein wundervoller und echter Abschluss!

Ich bin glücklich ein Teil von euch gewesen sein zu dürfen! <3

Workshop: The Vision Workshop von Nadia Meli

Nadia´s keline Fee: Kathrin

Location: Kitzlein

Model: Sandra Socha

Kleid: Victoria Rüsche

Styling: Melly Brautstyling

Schaut doch auch mal bei AnnettCharlyKerstinMandy und natürlich Nadia vorbei. Alle fünf haben auch wunderbare Blogeinträge und ihre eigenen Eindrücke von unserem schönen Workshop geschildert.

P.S.: Ich glaube bei den beiden Liedern „Hello von Adele“ und „Let it go von Idina Menzel“ werde ich ab sofort tanzend durch die Wohnung laufen und an die Mädels denken müssen! <3

 

0002Sandra&Basti_DSC4093NicoleOttoWebSandra&Basti_DSC4096webSandra&Basti_DSC4100webSandra&Basti_DSC4107webSandra&Basti_DSC4112webSandra&Basti_DSC4117webSandra&Basti_DSC4120webSandra&BastiCollage2webSandra&Basti_DSC4146webSandra&Basti_DSC4149webSandra&BastiSandra&Basti_DSC4157-2webSandra&BastiCollage3webSandra&BastiSandra&Basti_DSC4170-2webSandra&Basti_DSC4180webSandra&BastiCollage4webSandra&Basti_DSC4195webSandra&Basti_DSC4210webSandra&Basti_DSC4216webSandra&Basti_DSC4233webSandra&Basti_DSC4252webSandra&Basti_DSC4278webSandra&Basti_DSC4297webSandra&Basti_DSC4282webSandra&Basti_DSC4293web

 

Nun habe ich aber auch einige Behind the Scenes Bilder für euch. Ich selbst habe meine Pause und die Zeit mit mir selbst und den Mädels total genossen. Daher habe ich keine eigenen Fotos gemacht. Aber die liebe Charly und die liebe Nadia und dafür bin ich echt dankbar! Denn es ist ja doch schön sie zu haben, gell?! 😀

Hier nun auch ein paar Bilder der beiden von unserer schönen Zeit! <3

 

NM'15 Charleen (Workshop)-1NM'15 Charleen (Workshop)-3IMG_0406NM'15 Charleen (Workshop)-6IMG_0407IMG_0408IMG_0411NM'15 Charleen (Workshop)-4IMG_0410IMG_0412NM'15 Charleen (Workshop)-9NM'15 Charleen (Workshop)-12NM'15 Charleen (Workshop)-13NM'15 Charleen (Workshop)-14NM'15 Charleen (Workshop)-15NM'15 Charleen (Workshop)-16IMG_0415IMG_0416NM'15 Charleen (Workshop)-18NM'15 Charleen (Workshop)-21NM'15 Charleen (Workshop)-22NM'15 Charleen (Workshop)-24NM'15 Charleen (Workshop)-25NM'15 Charleen (Workshop)-29NM'15 Charleen (Workshop)-31NM'15 Charleen (Workshop)-33NM'15 Charleen (Workshop)-34NM'15 Charleen (Workshop)-38IMG_0417IMG_0420NM'15 Charleen (Workshop)-32NM'15 Charleen (Workshop)-39NM'15 Charleen (Workshop)-40IMG_0414

Kommentare

[…] Über meinen Workshop bei Nadia Meli in Bartholomä habe ich ja bereist berichtet…hier nochmal der Blogeintrag für euch! […]

[…] Ende gelohnt hat! Er steht ganz oben auf meiner Favoriten Liste! Gemeinsam mit meinem Workshop bei Nadia! Bei beiden Workshops ging es nicht um die Technik sondern um viel mehr! Beide Workshops kann man […]

Comments are disabled for this post